Herbstfarben und Nordlichter

FARBENPRACHT

Diese Reittour gibt Ihnen die Möglichkeit die Schönheit und Intensität der isländischen Natur im Herbst zu erleben. Gegen Ende August ist der isländische Sommer vorbei. Im September werden die Tage kürzer, die Natur zeigt sich in starken Herbstfarben und bezaubernde Nordlichter huschen über den nächtlichen Himmel. Wir reiten durch verträumte Täler, in denen sich Scharen von schnatternden Gänsen ausruhen, bevor sie die weite Reise in den Süden antreten. Gegen Ende der Woche reiten wir rauf in die Berge, wo wir auf die Schafe mit ihren Lämmern treffen, die hier in Freiheit einige Monate verbringen durften. Nun ist es Zeit, sie auf die Heimatfelder zu treiben, denn der Winter klopft an die Tür!
6 Tage intensiver Kontakt mit dem Islandpferd, den isländischen Naturschönheiten und der Kultur des Landes erwarten Sie! Wir reiten im Durchschnitt gemütlich 4 bis 5 Stunden pro Tag.


Der Tourenverlauf im Detail:

Tag 1
Im Verlaufe des späteren Nachmittags, Transfer zur Farm Grytubakki. Nach einem gemeinsamen Abendessen werden unsere Gäste mit dem Programm der nächsten Tage bekannt gemacht. 
Übernachtung auf Grýtubakki

Tag 2

Nach dem Frühstück reiten wir rauf zum Eingang des Tales Fjörður, von wo wir einen schönen Blick über das gesamte Gebiet und den Fjord Eyjafjörður haben. Anschließend reiten wir um den Hügel "Höfði" herum. Wir geniessen die Aussicht auf den Fjord und die Insel Hrisey, welche bis vor ein paar Jahren noch als Quarantänestation gedient hat. Vorbei gehts am Hrafnabjörg, den Rabenfelsen und unter uns liegt das Kühetal, zu welchem es eine interessante Geschichte gibt! Wir suchen uns ein geeignetes Plätzchen für unsere Mittagspause aus. Es kann durchaus sein, dass wir noch Wale zu Gesicht bekommen. Diese tummeln sich bis weit in den Oktober hinein im Fjord. Am Fluss Gljúfurá entlang geht es zurück zur Farm, wo wir mit Kaffee und Kuchen erwartet werden. Wir sind 5 - 6 Stunden unterwegs.

Abendessen und Übernachtung auf Grytubakki.

Tag 3

Heute gehts auf zu einem Tagesritt an die Küste von Látrarströnd. Um dort hinzukommen, reiten wir an dem kleinen Fischerdörfchen Grenivík vorbei. In diesem idyllischen Ort wohnen an die 300 Leute. Wir reiten oberhalb steiler Klippen, über gurgelnde Bäche, durch liebliche Täler. Die Mittagspause werden wir bei Svínarnes einlegen, den Ruinen eines alten Farmhauses, welches noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts bewohnt war. Heute sind sie Zeugen eines einstig puliserenden Lebens an der Küste.In dieser Gegend verbringen die Jungpferde der Anwohner den Sommer und lernen in der Natur zu überleben und trittsicher zu werden. Bald ist es aber wieder Zeit, sie auf die Heimatwiesen zu treiben, denn die intensiven Herbstfarben sind ein frühes Zeichen für den kommenden Winter. Wir sind 4 – 5 Stunden unterwegs.

Kaffee und Kuchen auf Grýtubakki.

Abendessen und Übernachtung auf Grýtubakki

Tag 4

Heute brechen wir auf in das Tal der Fnjóská. Die Fnjóská ist der längste Sammelfluss Islands. Vor rund 10’000 Jahren staute sich in diesem Tal ein Gletschersee, dessen Ufer man heute noch an den Berghängen erkennen kann. Wir reiten von Grýtubakki aus gen Süden, entlang des Elfensteines - Geschichte inbegriffen ! - und über die alte Brücke weiter ins Tal hinein. Unser Weg führt durch idyllische, abwechslungsreiche Landschaft flussaufwärts. Oft sind auf dieser Strecke gackernde Gänse anzutreffen, welche in Scharen an den Ufern des Flusses sitzen: Vorbereitung für den Flug nach Süden, wo sie den Winter verbringen.

Wir verweilen noch ein bisschen im Tal, machen Mittagspause und reiten dann wieder nach Grýtubakki zurück. Auf dem Weg haben wir nochmals einen wunderschönen Blick auf das Sumpfgebiet und Delta des Flusses Fnjóská.

Kaffee und Kuchen erwarten uns auf der Farm.

Nach dem Kaffee fahren wir mit dem Bus zum Goðafoss, dem geschichtsträchtigen Wasserfall, welcher zur Zeit der Christianisierung Islands eine grosse Rolle gespielt hat. Dieser Wasserfall soll einer der schönsten des Landes sein.
Abendessen und Übernachtung auf Grýtubakki.

Tag 5
Unser heutiges Ziel ist das wilde Tal Fjörður welches bis Ende des 2. Weltkrieges bewohnt war. Heute bevölkern nur rund 4000 Schafe das Gebiet, zusammen mit den Trollen und Elfen, welche sich die schönsten Plätze ausgesucht haben. Von der Anhöhe Leirdalsheiði aus haben wir wieder einen wunderschönen Blick über den ganzen Eyjafjörður, das Fischerdorf Grenivík und die umliegenden Farmen. Intensive Herbstfarben begleiten uns auf unserem Ritt. Auf dem höchsten Punkt erwartet uns ein überwältigender Ausblick raus zum Polarmeer. Von hier aus ist auch die Schäferhütte Gil am Ausgang des Trollentals bereits erkennbar. Dort werden wir die Nacht verbringen. Nach dem Abendessen werden wir noch einen Spaziergang unter den Sternen machen, in der Hoffnung, die wunderbaren Nordlichter erleben zu dürfen. Weg von der Zivilisation und den Lichtern der Stadt geniessen wir den Abend in diesem abgelegenen Tal. Wir sind 4-5 Stunden im Sattel.

Tag 6
Nach dem Frühstück machen wir uns wieder auf, zurück nach Grýtubakki zu reiten. Auf dem Weg werden wir sicher noch einige Schafe antreffen, welche ebenfalls in Richtung Tal unterwegs sind. Sie wissen, dass es nun Zeit ist, zu den Heimatwiesen zurückzukehren, denn bald werden die Bergwiesen unter einen dicken Schneedecke begraben sein! 
Abendessen und Übernachtung auf Grýtubakki.

Tag 7
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück bringen wir unsere Gäste zurück nach Akureyri und verabschieden uns.

Herbst  Pferde  

Bunt    Nordlichter

Preis pro Person 1.580 EURO
Dauer des Rittes

7 Tage -

6 Nächte

 

5 Reittage

Daten 2020

2. - 8. September (ausgebucht)

 

14. - 20. September

 

21. - 27. September

Tägliche Reitstrecke 12-35 km
Reitkenntnisse Mittere und erfahrene Reiter
Mindestalter 10 Jahre
Teilnehmerzahl 5-15
Unterkunft Schlafsack

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